Trump auf dem WEF in Davos: die EU entwickelt sich in die falsche Richtung

Impressions from the World Economic Forum Annual Meeting 2026 in Davos-Klosters, Switzerland, 19 January. Copyright: World Economic Forum/CHeeney

DAVOS – Der Great Reset vom Great Reset:  Trump entlarvt ausgerechnet auf dem WEF in Davos den Klimawahn des „Great Reset“ als wohl „Größten Schwindel der Geschichte“.

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Die Rede von US-Präsident Donald Trump am Weltwirtschaftsforum 2026 enthielt eine Reihe von rhetorischen Speerspitzen dir sowohl gegen Kernelemente der EU-Politik gerichtet waren, als auch gegen zentrale Vertreter dieser Politik. Einen Volltreffer landete er mit der Bemerkung:

«Die Vereinigten Staaten haben den katastrophalen Zusammenbruch der Energieversorgung vermieden, der alle europäischen Nationen ereilt hat, die sich auf den Green New Deal eingelassen haben.»

Dies sei

«vielleicht der größte Schwindel der Geschichte».

Außerdem kritisierte er die Migrationspolitik in der EU mit scharfen Worten:

Dies brachte ihm erwartungsgemäß den Hass der linken Presse in Deutschland ein:
„Trumps mit Bosheiten über den alten Kontinent, mit Lügen und Selbstlob gespickte Rede war alles in allem eine Kampfansage. Die transatlantische Partnerschaft ist schwer beschädigt, das Vertrauen ist dahin. Trump ist ungebremst auf dem Ego-Trip, bei dem er in imperialistischer Manier das Völkerrecht durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Illusionen sollte sich niemand mehr machen. Deutschland und Europa müssen sich auf den finalen Bruch mit Trump vorbereiten und zugleich, so gut es geht, das Schlimmste verhindern“,
empfiehlt die WAZ. Und Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg analysiert:
„Der Amerikaner herrscht wie ein römischer Imperator. Die Allmacht, wie sie den antiken Potentaten eigen war, bezieht er aus der wirtschaftlichen und militärischen Dominanz der Vereinigten Staaten. Ganz oben auf der Feindesliste des US-Präsidenten stehen Deutschland und Europa. Es führt kein Weg mehr an der Abnabelung von Amerika vorbei, wenn das hiesige Gesellschaftsmodell nicht der Diktatur im Stil eines Wahnsinnigen wie Kaiser Nero weichen soll“,
ist die VOLKSSTIMME überzeugt.

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Kernelemente aus der Rede von Donald Trump in Davos

US-Präsident Donald Trump kritisierte am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos die europäischen Nationen scharf dafür, nicht „erkennbar“ zu sein. 

„Ich möchte niemanden beleidigen und sagen, ich würde das nicht anerkennen“,

sagte Trump am Mittwoch in seiner Sonderansprache.

Die EU entwickelt sich in die falsche Richtung

Nachdem ein Jahr zuvor US-Vizepräsident Vance auf der Sicherheits-Konferenz in München die EU-Staaten dazu aufforderte, sich der neuen Us-Füheung zu unterwerfen

„there is a new Sheriff in town“

und nachdem die meisten EU-Regierungen sich weigerten der Obama-Clinton-Biden-Sekte abzuschwören, legt US-Präsident Trump nun in Davos selbst nach und stellt fest:

„Und das ist nicht positiv gemeint. Das ist ganz negativ. Ich liebe Europa und wünsche mir, dass es Europa gut geht, aber es entwickelt sich nicht in die richtige Richtung.“

„In den letzten Jahrzehnten hat sich in Washington und den europäischen Hauptstädten die Auffassung durchgesetzt, dass der einzige Weg, eine moderne westliche Wirtschaft wachsen zu lassen , in immer höheren Staatsausgaben, ungebremster Massenmigration und endlosen Importen aus dem Ausland liegt“,

führte Trump den Anwesenden vor. Dann führte er aus, dass Themen wie Energie, Handel, Einwanderung und Wirtschaftswachstum

„zentrale Anliegen für jeden sein müssen, der einen starken und geeinten Westen sehen will“. 

Vize-Präsident Vance kritisierte bereits 2025, dass die europäischen Wähler es nicht befürworteten,

„die Tore für Millionen ungeprüfter Einwanderer zu öffnen“.

Europäische Staats- und Regierungschefs reagierten damals empört auf Vances Äußerungen, und der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte kurz nach Vances Erklärung, er verstehe die Aussagen als einen Vergleich der

„Zustände in Teilen Europas mit denen in autoritären Regimen“.

Laut Aufzeichnungen des US-Außenministeriums nahm Trump während seiner ersten Amtszeit bereits zweimal am Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, teil. 

Die falsche Energiepolitik

Darüber hinaus nahm Trump auch die Energiepolitik in der EU aufs Korn:

«Die Vereinigten Staaten haben den katastrophalen Zusammenbruch der Energieversorgung vermieden, der alle europäischen Nationen ereilt hat, die sich auf den Green New Deal eingelassen haben.»

Dies sei

«vielleicht der größte Schwindel der Geschichte».

Der Reset für den Reset

Ein weiteres Kernelement ist, dass Trump ausgerechnet in Davos die Anhänger der Klimareligion anspricht. Dies hat eine besondere Ironie und tiefere Bedeutung, denn in Davos wurde vor einigen Jahren durch Klaus Schwab und Prinz Charles ja der «Great Reset» ausgerufen. Beide behaupteten, der menschengemachte Klimawandel könne noch mehr Schaden anrichten als die damals ausgerufene Pandemie.

Heute ist klar: nicht das Covid-Virus richtete die größten Schäden an, sondern die völlig unverhältnismäßigen Maßnahmen der Politik dagegen. Ähnlich ist es auch beim Umgang mit dem natürlichen Klimawandel. Die EU-Staaten und Deutschland und andere Energiewende-Nationen leiden weniger unter den sich ändernden Temperaturen, als unter den Klimamaßnahmen der von ihnen gewählten Politiker.

Nachtrag: wenige Tage nach der Rede Trumps warf US-Vizepräsident Vance Lars Klingbeil aus einem vorgesehenen Treffen.

Die gesamte Rede Trumps

Trump drückt den Reset-Knopf beim «Great Reset».