Dient Palantir überhaupt dem Staat? Einem angeblichen Hackerangriff folgen Informationen, dass Palantir kompromittierendes Material über hochrangige Persönlichkeiten sammle

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Palantir_(animated_AI_illustration).gif

COATSVILLE – Der ID-Dienstleister Palantir habe ein Archiv voller Erpressungsmaterial über Spitzenpolitiker und IndustrieMagnaten angelegt, verbreitet werden Hacker zitiert, die sich Zutritt zu Palantir verschafft haben sollen.

.

.

Am heutigen 19.2. hat Palantir Technologies ist eine strategische Partnerschaft mit Rackspace Technology eingegangen, um die Einführung und den Betrieb seiner Datenanalyse- und KI-Plattformen bei Unternehmenskunden deutlich zu beschleunigen.

Vor vier Tagen wurde verbreitet, dass Palantir Ziel eines Hackerangriffs geworden sei und dass bei diesem Angriff brisante Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sein sollen.

.

Brisante Hinweise über Palantir

Der Internetunternehmer Kim Dotcom ist eine schillernde Figur in der Computer-Szene. Auch bei den Behörden ist er kein unbeschriebenes Blatt. Ihm sollen Hacker brisante Informationen aus einem Palantir-Hack zugesteckt haben. Doch treffen sie zu?

Wenn „nein“, dann blamiert sich Kim Dotcom mit seinen öffentlichen Äußerungen. Bislang hat Palantir die Vorwürfe nicht öffentlich kommentiert. Unabhängige Cybersecurity-Analysten oder offizielle Stellen haben den behaupteten Hack ebenfalls nicht bestätigt. Warum dementiert Palantir diese Gerüchte nicht? Niemand weiß es!

Wer ist „Kim Dotkom“

Kim Dotcom“ (sein eigener Geburtsname ist „Schmitz“) ist ein deutsch-finnischer Internetunternehmer und politischer Aktivist, der seit längerer Zeit in Glenorchy, Neuseeland, lebt. Dotcom erlangte seine  erste Bekanntheit in den 1990er Jahren in Deutschland. Damals war er Hacker und „Internetunternehmer“. 1994 wurde er sogar wegen Handels mit gestohlenen Telefonkartennummern verhaftet. 1998 dann wurde er in elf Fällen wegen Computerbetrugs, in zehn Fällen wegen Datenspionage und wegen weiterer diverser Delikte verurteilt und erhielt ein Strafmaß von zwei Jahren auf Bewährung. Dann bekannte er sich im November 2003 noch wegen Veruntreuung für schuldig.

Wie gesagt: eine schillernde Persönlichkeit! Aber: er ist in der Szene perfekt vernetzt. Aus diesem Grund möge der Leser selbst entscheiden, ob er den von Kom Dotkom in die Welt gesetzten Informationen Glauben schenken will oder nicht.

Gehackte Informationen?

Wir weisen daraufhin, dass die folgenden Aussagen bisher reine unbelegte Behauptungen sind:

Überwacht Palantir Staats- und Wirtschaftslenker in der ganzen Welt?

Nach Darstellung Dotcoms sollen Hacker hochsensible Informationen gefunden haben. Demnach würden die beiden Gründer des Überwachungs-Speziallisten Palantir, Peter Thiel und CEO Alex Karp Staats- und Wirtschaftsführer in der ganzen Welt überwachen. Es soll Tausende Stunden transkribierter und durchsuchbarer Gespräche von US-Politikern wie Donald Trump, JD Vance sowie Unternehmer Elon Musk geben.

Entwickelt Palantir Atom- und Biowaffen?

Angeblich würde Palantir mit der CIA zusammen für die Ukraine Palantir Atom- und Biowaffenkapazitäten entwickeln, um Russland strategisch zu schwächen. Das Ziel sei aktuell durch „Friedensverhandlungen“ zusätzliche Zeit zu gewinnen und parallel weiter aufzurüsten:

Palantir trainiert seine Software im Gaza-Streifen

Grundsätzlich zutreffen ist, dass Palantir eine zentrale Rolle bei militärischen Operationen Israels im Gazastreifen spielt. Das Unternehmen trainiert dort seine KI-gestützten Zielerfassungssysteme:

Kopiert Palantir Geheimdienst-Daten?

Den Aussagen ist auch entnehmbar, dass Palantir und die CIS inzwischen so eng zusammenarbeiten, dass Palantir wie eine Teilstruktur der CIA wirke und sämtliche Kundendaten in eine Geheimdienst-Cloud kopieren würde:

Weitreichende Schlussfolgerungen

Würde die bisherigen Informationen auch nur teilweise zutreffen, hätte dies dramatische sicherheitspölitische Konsequenzen: