Kommunalwahlen 2026: Die Argumente der AfD auf der Podiumsdiskussion der Landratskandidaten

Eigenes Werk

ALTÖTTING – Trotz unsachlicher und persönlicher Angriffe hatte die AfD bei der Podiums-Diskussion der Landratskandidaten in der Regel die besseren Argumente. Insbesondere der CSU-Kandidat fiel durch Pöbeleien und Angriffe gegen Menschen auf, statt sachlich zu antworten.

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Zur der Kommunalwahl am 8. März haben die Bürger des Landkreises auch die Möglichkeit einen neuen Landrat zu wählen. Dazu bewerben sich in alphabetischer Reihenfolge: Peter Áldozó (Bündnis 90 / Die Grünen), Martin Antwerpen (ÖDP), Holger Gottschalk (SPD), Thomas Schwembauer (AfD) und Dr. Tobias Windhorst (CSU). Einer von ihnen wird dann nach dem Wahltag die Nachfolge des aktuellen Landrats, Erwin Schneider, antreten. Letzter wurde im Jahr 2000 erstmals gewählt und dann vier Mal im Amt bestätigt wurde. Die Fragen stellten die Redakteure Erwin Schwarz und Johannes Geigenberger.

In Folge präsentieren wir die Argumente der AfD zu den einzelnen Themenblöcken, die auch größtenteils vorgetragen werden konnten:

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Themenblock 1: Wirtschaft

In diesem Themenblock ging es um die Sorge der Landratskandidaten und der Bevölkerung um den Chemie-Standort? Es sollten Möglichkeiten der Unterstützung durch den Landrat bzw. die Kreisverwaltung aufgezeigt werden und wie Druck wegen der dazu neu aufzubauenden Infrastruktur – Strom, Straßen, Bahn – aufgebaut werden könnte. Ein Gedanke dazu war, mehr auf den Mittelstand zu setzen. Auch in diesen Block sollte das Engagement für die Landwirtschaft angesprochen werden.

Antworten:

Der Standort ist praktisch chancenlos, weil er in der EU politisch fallen gelassen wurde. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte dazu am 17.5.2023:

„…Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum müssen gestoppt werden… dass wir unsere Wirtschaften so schnell wie möglich dekarbonisieren müssen. Und genau deshalb haben wir unseren Europäischen Green Deal vorgelegt… Der Aufbau einer sauberen Kreislaufwirtschaft des 21. Jahrhunderts ist eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit… Der Europäische Green Deal ist unser Plan zur Bekämpfung des Klimawandels und unser Plan zum Ziel, der erste klimaneutrale Kontinent zu werden.“

Wenn also in diesem Zusammenhang von einer „Transformation“ gesprochen wird, ist damit im Kern eine Ökosozialistische Weltrevolution gemeint! Die US-Regierung hat auf der Münchener Sicherheitskonferenz diese Deindustrialisierung und die in der EU betriebene unkontrollierte Massenmigration offen als die zwei hausgemachten Kernprobleme angesprochen:

Die Deindustrialisierung war nicht unvermeidlich. Sie war eine bewusste politische Entscheidung – ein jahrzehntelanges wirtschaftliches Unterfangen, das unsere Nationen ihres Reichtums, ihrer Produktionskapazität und ihrer Unabhängigkeit beraubte… Wir wollen, dass Europa stark ist. Wir glauben, dass Europa überleben muss

Sogar der neuen US-Sicherheitsstrategie kann man dazu auf Seite 26 Satz 2 entnehmen:

Heute bauen deutsche Chemieunternehmen in China einige der weltweit größten Verarbeitungsanlagen und nutzen dafür russisches Gas, das sie im Inland nicht beziehen können.“

Die Zerstörung unserer Industrie ist also das politische Programm! Das aber werden die daran beteiligten Parteien CSU; SPD; Grüne niemals zugeben. Zwar hat der Haus- und Hof-Ökonom der SPD inzwischen zugegeben:

Der Wachstumsmotor in Deutschland wird nie mehr anspringen

Der Zweck dieses Beitrags war jedoch offenbar die Bürger davon abzulenken, dass die EU und damit CSU; SPD; Grüne; FDP beschlossen haben kein Wachstum mehr zuzulassen. Stattdessen bindet Fratscher die Deindustrialsierung boshafterweise den Bürgern ans Bein. Diese sollen – wie bei SPD-Vorschlägen immer – Steuererhöhungen akzeptieren, weil sie immer älter werden.

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Themenblock 2: Umwelt

In diesem zweiten Themenblock ging es um die Mobilität, um den Windpark. Außerdem um die Abfallwirtschaft und den Umgang mit PFOA einer Deponie hierfür und um eine mögliche  Schadenskompensation.

Antworten

Wie man dem bereits zuvor angeführten Zitat entnehmen kann, geht es bei der gesamten Umweltpolitik um den Aufbau einer „Kreislaufwirtschaft“ um – angeblich – das Ziel zu erreichen, die Emission von CO2 auf NULL zu reduzieren. Auf diesem Weg könne man die Erderwärmung begrenzen, wird dazu behauptet.

Alle Altparteien behaupten damit / bauen damit das Bild auf, dass die aktuelle Erderwärmung zu 100% menschengemacht sei. Damit leugnen aber alle die Existenz des natürlichen Klimawandels! Das aber ist wissenschaftlicher Unfug, wie man eigentlich wissen sollte:

Unsere Analyse zeigt, dass es mit dem aktuellen Wissensstand unmöglich erscheint, zu bestimmen, wie viel des Temperaturanstiegs auf den CO2-Ausstoß zurückzuführen ist.“

Dessen ungeachtet verbreitete Ursula von der Leyen am 17.5.2023:

„…Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum müssen gestoppt werden… dass wir unsere Wirtschaften so schnell wie möglich dekarbonisieren müssen. Und genau deshalb haben wir unseren Europäischen Green Deal vorgelegt… Der Aufbau einer sauberen Kreislaufwirtschaft des 21. Jahrhunderts ist eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit… Der Europäische Green Deal ist unser Plan zur Bekämpfung des Klimawandels und unser Plan zum Ziel, der erste klimaneutrale Kontinent zu werden.“

Das Gesetz um dieses Prinzip auf Dein Auto anzuwenden nennt sich „EU-Altautoverordnung“ und wird aktuell bereits beraten. Darin steht in Artikel 26:

Artikel 26 Pflichten des Fahrzeugeigners. Der Eigner eines Fahrzeugs, das zum Altfahrzeug wird, muss a) das Altfahrzeug unverzüglich an eine zugelassene Verwertungsanlage oder – in den in Artikel 23 Absatz 4 genannten Fällen – an eine Sammelstelle übergeben, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass das Fahrzeug eines der in Anhang I Teil A Nummern 1 und 2 festgelegten Kriterien für die Irreparabilität erfüllt; b) der zuständigen Zulassungsbehörde einen Verwertungsnachweis vorlegen.“ 

Und was steht in dieser Anlage I Teil A? Dort sind erste Fälle aufgeführt, wann Du sofort Dein Eigentum an Deinem Auto verlierst:

Hinzu kommt außerdem, dass die US dazu beliebige neue Kriterien hinzufügen können will, denn Erwägungsgrund (68) kann man dazu entnehmen:

„… sollte der Kommission die Befugnis übertragen werden … die Kriterien für die Einstufung eines Fahrzeugs als Altfahrzeug festzulegen.“ 

Der Bundesrat hat dieses Vorhaben bereits auf dem Tisch und dazu 22 Anmerkungen formuliert. 20 davon bejubeln das Vorhaben und in zwei Anmerkungen wird auf Bürokratie und die Qualität des Rezyklats eingegangen. Gegen die Entrechtung des Eigentümers hatte keine einzige Landesregierung etwas einzuwenden.

 

Weitere Blöcke folgen noch

 

 

 

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