AMSTERDAM – Müssen Bill Gates und andere Verantwortliche wegen deren Verstrickung in die Corona-Impfschäden vor Gericht erscheinen? In einem Berufungsprozess wird diese Frage aktuell geklärt.
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Am 16. März 2020 wurde in Deutschland der erste Corona–Lockdown beschlossen und trat am 22. März 2020 in Kraft. Sechs Jahre später steht nun in den Niederlanden – bildlich gesprochen – das „Covid-Virus“ vor Gericht.
Inzwischen hört man nichts mehr von all den Vertretern der Natur-Theorie, die argumentieren, dass das Covid-Virus in der Natur entstanden sei und es ist allgemein anerkannt, dass Covid in einem Labor konstruiert wurde und dann – auf welchen Wegen auch immer – freigesetzt wurde.
In den Niederlanden gegen Kläger von Impfgeschädigten nun vor Gericht sogar noch einen Schritt weiter und argumentieren, dass das Covid-Virus eine Biowaffe ist und wollen die Verantwortlichen für diese Biowaffe verurteilt sehen.
Demnach habe sich eine selbsternannte Elite mit einem mafiaähnlichen Schweigekodex dieser Impfstoffe bemächtigt und deren Netzwerk diese verimpfen lassen. Dabei zogen die Kläger auch Erkenntnisse aus den viel diskutierten Epstein-Akten heran.
Im Zentrum steht die Annahme, dass die Pandemie nicht zufällig entstanden sei, sondern im Voraus geplant worden sein könnte. Zudem wird argumentiert, dass mRNA-Impfstoffe nicht nur medizinische Produkte, sondern Teil eines komplexen Systems mit Eigenschaften einer Biowaffe seien.
Der Fall verdeutlicht, wie stark die Debatte rund um Covid-19, Impfstoffe und globale Institutionen weiterhin polarisiert.
Während offizielle Stellen von einer Pandemie natürlichen Ursprungs und wirksamen Impfstoffen ausgehen, werden in anderen Kreisen gegenteilige Narrative vor Gericht und in der Öffentlichkeit vertreten.
Zentrale Argumente im Verfahren
Die vorgebrachten Positionen stützen sich unter anderem auf Aussagen des verstorbenen US-Juristen und Biowaffen-Experten Francis Boyle. In dem Vortrag wird behauptet, die mRNA-Injektionen enthielten Bestandteile aus sogenannter Gain-of-Function-Forschung, also gezielter Veränderung von Viren zur Steigerung ihrer Eigenschaften.
Weiter wird argumentiert, das Spike-Protein, das durch die Impfung im Körper produziert wird, sei nicht natürlichen Ursprungs, sondern Ergebnis solcher Forschung. Die Impfstoffe würden demnach aus zwei Komponenten bestehen: einer biologischen „Nutzlast“ in Form des Spike-Proteins sowie einem Verabreichungssystem.
Besonders hervorgehoben wird der Einsatz von Nanotechnologie. Die sogenannten Lipid-Nanopartikel, die die mRNA in die Zellen transportieren, werden in der Argumentation als hochentwickelte Plattform beschrieben, die möglicherweise aus militärischer Forschung hervorgegangen sei.
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Vorwürfe die üblichen Verdächtigen
Das Berufungsverfahren in Amsterdam ist Teil eines umfassenden Megaprozesses, der am 14. Juli 2023 mit einer Klageerhebung in einem sogenannten Hauptverfahren gegen den niederländischen Staat und Schlüsselfiguren der Corona-Krise begann. Zu den Beklagten zählen der Milliardär Bill Gates, der Pfizer-Chef Albert Bourla, der ehemalige Ministerpräsident Mark Rutte, der damalige Gesundheitsminister Hugo de Jonge und zwölf weitere Personen. Die Anwälte Arno van Kessel und Peter Stassen vertraten sieben Mandanten, von denen einer inzwischen verstorben ist. Die Kläger argumentieren, durch die mRNA-Impfungen schwere Gesundheitsschäden erlitten zu haben und machen die genannten Parteien persönlich dafür haftbar.
Kernaussage der Argumentation
Hierzu trug die Klägerseite vor, dass Covid-19 und die Impfstoffe nicht getrennt zu betrachten seien, sondern als ein integriertes System aus biologischer Wirkung und technologischer Verabreichung seien. Immerhin sollen die mRNA-„Impfungen“ ja die Spike-Proteine des Covid-Virus erzeugen um so auch eine Immunreaktion des Körpers zu provozieren.
Demnach gehe es nicht nur um ein Virus oder eine medizinische Maßnahme, sondern um eine Kombination aus Forschung, Technologie und globaler Umsetzung.
Untermauerung durch wissenschaftliche Studien
Zur Untermauerung der Argumentation wird vor Gericht unter anderem auf eine Studie aus dem Jahr 2015 verwiesen, die in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurde. Darin wurde beschrieben, wie Coronaviren aus Fledermäusen so verändert werden können, dass sie potenziell Menschen infizieren.
In der Interpretation des Vortrags wird dies als Beispiel für Gain-of-Function-Forschung angeführt.
Ein von merkwürdigen Umständen begleiteter Prozess
Fast drei Jahre nach Beginn des Verfahrens hat das Hauptverfahren noch immer nicht begonnen, doch die Geschichte enthält bereits eine Reihe von Wendungen, die auch in einem Thriller nicht fehl am Platz wären.
Außerdem wollte Stassen die Stellungnahmen von fünf internationalen Experten in das Verfahren einbringen, die belegen können, dass die mRNA-Impfstoffe „von einer Biowaffe nicht zu unterscheiden“ sind. Es handelt sich um den Psychotherapeuten
- Joseph Sansone, die ehemalige Pharmamanagerin
- Sasha Latypova, die Forscherin
- Katherine Watt, den ehemaligen Pfizer-Manager
- Mike Yeadon und die ehemalige hochrangige US-Beamtin
- Catherine Austin Fitts.
Zwei von ihnen waren eigens für die Anhörung nach Amsterdam gereist.
Ein Gutachter verstirbt
So starb beispielsweise der amerikanische Professor Francis Boyle, ein Experte für Biowaffengesetzgebung, am 30. Januar 2025 im Alter von 74 Jahren plötzlich, kurz nachdem bekannt geworden war, dass er vor niederländischen Richtern aussagen wollte, der COVID-19-mRNA-Impfstoff sei eine Biowaffe. „Er war gesund und wurde höchstwahrscheinlich ermordet“, sagte Stassen dazu in der Anhörung am vergangenen Montag.
Ein Mit-Anwalt wird verhaftet und vom Prozess ferngehalten
Eine zweite folgenschwere Wendung ereignete sich im Juni 2025, als der zweite Anwalt, Van Kessel, von einem Einsatzteam der Polizei aus dem Bett geholt und unter dem Verdacht der Vorbereitung eines Terroranschlags festgenommen wurde, obwohl die Staatsanwaltschaft bis heute keine stichhaltigen Beweise dafür vorlegen konnte. Nach mehr als 250 Tagen Untersuchungshaft durfte Van Kessel vor zwei Wochen endlich das Gefängnis von Vught verlassen und wartet nun mit einer elektronischen Fußfessel zu Hause auf den Prozess. In der Zwischenzeit wurde ihm jedoch die Fahrerlaubnis entzogen, sodass Stassen auf sich allein gestellt ist.
Die Position von Joseph Sansone
Sansone stützt seine Argumentation auf die eidesstattliche Erklärung des verstorbenen Professors Boyle, dessen Kernaussage ist, dass die mRNA-Injektionen Derivate illegaler militärischer Gain-of-Function- Forschung enthalten. Latypova argumentiert, dass COVID-19-mRNA-Injektionen offiziell als Dual-Use-Technologie anerkannt seien , was bedeute, dass sie sowohl medizinisch als auch militärisch eingesetzt werden könnten.
Der Kampf gegen die Sachverständigen
Laut Stassen versuchen die Anwälte der Angeklagten mit allen Mitteln, die Sachverständigen vom Gericht fernzuhalten.
„Letztes Jahr habe ich ihre schriftlichen Stellungnahmen beim Gericht eingereicht“,
erklärt er gegenüber De Andere Krant,
„aber diese Dokumente können von der Gegenseite recht einfach beiseitegeschoben werden. Das ändert sich völlig, als die Sachverständigen vor Gericht unter Eid aussagen und Fragen des Richters beantworten. Dann erhält man einen Bericht, zu dem der Richter sagt: Dies ist die im Laufe des Prozesses erarbeitete Sachverständigenmeinung. Dieser Bericht hat eine wesentlich höhere Beweiskraft als die schriftlichen Dokumente.“
Im vergangenen Jahr wies das Bezirksgericht der nördlichen Niederlande jedoch den Antrag ab, die fünf Sachverständigen unter Eid zu vernehmen. Die Berufung gegen diese Entscheidung wurde am vergangenen Montag, dem 9. März, in Amsterdam verhandelt. Stassen tat dies im Namen von drei neuen Mandanten mit Impfschäden, die ebenfalls davon überzeugt sind, dass es sich bei den Impfstoffen um Biowaffen handelt.
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Die Argumentationslinie des Anwalts
In einer flammenden, einstündigen Rede, in der man auf den vollbesetzten Rängen eine Stecknadel hätte fallen hören können, argumentierte er, dass die Covid-19-Pandemie kein spontanes Ereignis, sondern Teil einer globalen Verschwörung sei, die er
nennt. Die schriftlichen Unterlagen findet man hier. Dabei führte Stassen
über die Corona-Zeit an, die von offiziellen Stellen bestätigt wurden.
Covid-19 war nie mehr als eine leichte Grippe, wie unter anderem die WHO bestätigte.
fragte sich Stassen. Letzteres war bereits 2022 bekannt, wie durchgesickerte Protokolle des RKI Krisenstabs, des deutschen Pendants der OMT, belegten.
Auch der Einsatz des PCR-Tests sei fehlerhaft gewesen, da dieser keine Infektionen nachweisen könne,
„was sein Erfinder, Nobelpreisträger Kary Mullis, wiederholt öffentlich erklärt hat.“
Zu diesen und anderen Argumenten, die Stassen bereits in früheren Anhörungen vorgebracht hatte, fügte er eine völlig neue Dimension hinzu:
sagte er zu den Richtern.
Laut Stassen ist es auch sicher, dass Epstein dabei eine zentrale Rolle spielte:
Stassen erläuterte den Richtern, wie Jeffrey Epstein zwischen Bill Gates und der amerikanischen Bank JP Morgan vermittelte, um ein Finanzsystem aufzubauen, das darauf abzielte, mit Impfstoffen Geld zu verdienen.
Die Richter hörten Stassens Erklärung mit ernsten Mienen an; die Anwälte der Gegenparteien – die selbst nicht anwesend waren – sahen keinen Anlass, inhaltlich darauf einzugehen.
„Wir erleben hier schlichtweg einen verzweifelten Versuch der Angeklagten, die Debatte zu unterdrücken“,
schloss Stassen.
„Wie kann es sein, dass sie weiterhin behaupten, es gäbe keine bösartige Elite, wo doch alles auf dem Tisch liegt – Millionen von Seiten! Es ist nicht hinnehmbar, dass dies immer noch geleugnet wird. In diesem Kontext ist das, was hier heute geschieht, absolut skandalös.“
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Pressekonferenz nach der Verhandlung
Im Anschluss an die Anhörung veranstaltete die Stiftung Recht Op Recht eine Pressekonferenz in einem Amsterdamer Restaurant, bei der die etablierten Medien auffällig fehlten.
„Die Mainstream-Medien sind wieder einmal nicht erschienen, aber zum Glück sind echte Journalisten da“,
sagte Stassen in die Kameras, Handys und Mikrofone, die von etwa zwanzig Bürgerjournalisten auf ihn gerichtet waren.


