ALTÖTTING/BURGHAUSEN – Der rotgrüne Spuk ist in Burghausen erst einmal beendet, außer die CSU setzt ihn fort, was zum Untergang der CSU im Landkreis führen wird.
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Die Altparteien können bei den Kommunalwahlen ihren durch eine viel zu oft tödliche Corons-Politik und durch ihre absichtliche Wirtschafts-Schrumpfungs-Politik selbst verschuldeten Vertrauensverlust bei den Wählern im Landkreis auch auf kommunaler Ebene nicht bremsen. Sie verharren bestenfalls auf niedrigem Niveau oder schrumpfen signifikant, wie die SPD in Burghausen oder sie verschwinden sang- und klanglos ganz von der Bildfläche, wie z.B. die FDP in Burghausen. Alle Ergebnisse einer jeden Gemeinde des Landkreises findet man hier (Kreistagswahl 2026):
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AfD-Ergebnisse in Oberbayern:
Wir haben aus den unterschiedlichsten Quellen einmal die Ergebnisse der AfD in Oberbayern zusammengesucht:
- Mühldorf: Kreistagswahl 15,5% und 9 Sitze; zweitstärkste Kraft: Landratskandidat: Multusch 15,7%
- Altötting: Kreistagswahl 14,5% und 9 Sitze; zweitstärkste Kraft: Landratskandidat: Schwembauer 14,5%
- Rosenheim: Kreistagswahl: 14,1% und 10 Sitze, drittstärkste Kraft; Landratskandidat: Winhart 12,9%
- Eichstätt: Kreistagswahl 13,9% und 8 Sitze; drittsärkste Kraft: Landratskandidat: Buchheit 13,5%
- Pfaffenhofen: Kreistagswahl 13,8% und 8 Sitze; drittstärkste Kraft: Landratskandidat: Schwarz 12%
- Erding: Kreistagswahl: 13,7% und 8 Sitze; drittsärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Neuburg: Kreistagswahl 12,5% und 8 Sitze; drittstärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Rosenheim: Stadtratswahl: 12,5% und 6 Sitze, viertstärkste Kraft; Oberbürgermeister: Leucht 10,8%
- Weilheim: Kreistagswahl 11,8% und 7 Sitze; viertstärkste Kraft: Landratskandidat: Nolte 9,9%
- Berchtesgaden: Kreistagswahl 10,7% und 7 Sitze; zweitstärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Bad Tölz: Kreistagswahl 10,7% und 7 Sitze; zweitstärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Traunstein: Kreistagswahl 10,7% und 8 Sitze; viertstärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Dachau: Kreistagswahl 10,7% und 8 Sitze; fünftstärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Freising: Kreistagswahl 10,6% und 7 Sitze; viertstärkste Kraft: Landratskandidat: Paukner 8,7%
- Ebersberg: Kreistagswahl 10,5% und 6 Sitze; vierstsärkste Kraft: Landratskandidat: Birghahn 12,7%
- Fürstenfeldbruck: Kreistagswahl 9,2% und 6 Sitze; fünftstärkste Kraft: Landratskandidat: Banholzer 7,7%
- Miesbach: Kreistagswahl 8,6% und 5 Sitze; sechststärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Starnberg: Kreistagswahl: 8,1% und ??? Sitze, vierstärkste Kraft; Landratskandidat: —
- Garmisch: Kreistagswahl 7,9% und 5 Sitze; sechststärkste Kraft: Landratskandidat: —
- Landsberg: Kreistagswahl 6,8% und 4 Sitze; fünftstärkste Kraft: Landratskandidat: Ramdohr 9,7%
- München: Stadtratswahl: 5,9% und 6 Sitze, fünfttärkste Kraft; Oberbürgermeister: Walbrunn 4,4%
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Wahlergebnisse im Landkreis Altötting (Kreistag):
Bei der Kommunalwahl im Landkreis Altötting haben 2026 alle Altparteien verloren. Die Grünen -4,3%; FreienWähler -1,8%; CSU -1,5%; SPD -1,4%. Das sind insgesamt 9,0% Verlust für die Altparteien und 0,1% Verlust für die Kleinparteien. Den größten Zugewinn verbuchte die AfD mit+9,1%. Die Ergebnisse der Kreistagswahl 2020 findet man hier und die Ergebnisse der Kreistagswahl 2026 findet man hier.
AfD:
- 2014: 0% = 0 Sitze;
- 2020: 5,4% = 3 Sitze (+3)
- 2026: 14.5% = 9 Sitze (+6)
CSU:
- 2014: 49% = 29 Sitze;
- 2020: 40,2% = 25 Sitze (-4)
- 2026: 38,7% = 23 Sitze (-2)
SPD:
- 2014: 21% = 12 Sitze
- 2020: 14,5% = 9 Sitze (-3)
- 2026: 13,1% = 8 Sitze (-1)
Grüne:
- 2014: 7,6% = 5 Sitze;
- 2020: 13,2% = 8 Sitze (+3)
- 2026: 8,9% = 5 Sitze (-3)
FW:
- 2014: 14,4% = 9 Sitze;
- 2020: 13,9% = 7 Sitze (-2)
- 2026: 12,1% = 7 Sitze (+-0)
Kleinparteien:: FDP; JL; ÖDP; Kommunisten
- 2014: 8% = 5 Sitze;
- 2020: 12,5% = 8 Sitze (+3)
- 2026: 12,6% = 8 Sitze (+-0)
Personenwahl der Landratskandidaten
Beim Landratskandidaten verdoppelte die AfD bei der Wahl zum Landrat ihr Ergebnis von 7,1% im Jahr 2020 auf 14,6% im Jahr 2026 und vervielfachte ihr Ergebnis von 1,2% im Jahr 2020 auf 9,1% im Jahr 2026. Diese Steigerungen genügten jedoch nicht um das Wahlziel zu erreichen, den Bürgermeister Burghausens und/oder den Landratskandidaten in eine Stichwahl zu zwingen.
Wahlergebnisse in der Stadt Burghausen:
Bei der Stadtratswahl in Burghausen haben alle Altparteien verloren. Die SPD -10,8%; die CSU -2,1%; Grüne -1,6%; FreieWähler(UWB) -0,4%. Das sind insgesamt 14,9% Verlust für die Altparteien. Den größten Zugewinn verbuchte das aus der FDP herausgewachsene Bürgerbündnis mit +7,5%. die AfD gewann +6,6% hinzu.
AfD:
- 2014: 0% = 0 Sitze;
- 2020: 2,5% = 1 Sitz
- 2026: 9.7% = 2 Sitze
SPD:
- 2014: 40,5% = 10 Sitze
- 2020: 36,3% = 8 Sitze;
- 2026: 25,5% = 6 Sitze
CSU:
- 2014: 34,8% = 8 Sitze;
- 2020: 25,2% = 6 Sitze
- 2026: 23,1% = 6 Sitze
Grüne:
- 2014: 10,5% = 2 Sitze;
- 2020: 19,5% = 4 Sitze
- 2026: 17,9% = 4 Sitze
UWB:
- 2014: 9,1% = 3 Sitze;
- 2020: 12,2% = 3 Sitze
- 2026: 11,8% = 3 Sitze
FDP/BBJ:
- 2014: 5% = 1 Sitze;
- 2020: 4,4% = 2 Sitze
- 2026: 11,9% = 3 Sitze
Altötting: Die AfD vervielfacht die Zahl ihrer Mandate im Landkreis
Dem Kreisverband Altötting der AfD gelingt es im Landkreis Altötting ihre aktuell fünf Mandate (drei im Kreistag, zwei in Altötting, eines in Burghausen) auf 18 Mandate (neun im Kreistag, vier in Altötting, drei in Neuötting, zwei in Burghausen) zu Verdreieinhalbfachen.
Hierzu ergänzt der Spitzenkandidat der AfD im Landkreis Altötting, Thomas Schwembauer:
„Wir hatten vor sechs Jahren versprochen die Themen auf den Tisch zu bringen, von denen die anderen Parteien nicht wollen, dass sie auf den Tisch kommen. Dieses Wahlversprechen haben wir in jeder Kreistagssitzung z.B. mit Hilfe von -zig Anträgen und Anfragen eingehalten.
Diese Strategie ist von Erfolg gekrönt und hat die AfD im Landkreis Altötting in der jüngsten Bundestagswahl, der EU-Wahl und jetzt wohl auch in der Kommunalwahl – der komplette Überblick steht noch aus – erneut zu einem der prozentual stärksten AfD-Kreisverbände in Oberbayern heranwachsen lassen.
Immer mehr Bürger verstehen unsere Botschaft, dass die Probleme, unter denen wir in der Kommunalpolitik leiden von den Altparteienvertretern auf EU-Ebene, Bundesebene oder Landesebene verursacht wurden. Die Altparteien-Vertreter in den Kommunalparlamenten werden aber niemals die Arbeit ihrer Parteifreunde auf EU-Ebene, Bundesebene oder Landesebene kritisieren. Dies kann nur eine neue Kraft! Dies kann nur die AfD!
Aus der Tatsache heraus, dass die AfD-Stimmen zu inzwischen zwei Dritteln und mehr von Wählern kommen, die selbst an die Urne gehen und die keine Briefwahl machen, schließen wir, dass sich die AfD als die „Partei der Fleißigen“ etabliert hat, also die Partei der „Malocher“, also derer, die den Aufwand nicht scheuen, selbst anzupacken und z.B. Wählen gehen, wenn sie können.
Die Folge ist:
Die AfD konnte im Landkreis ihre 145.531 Stimmen aus dem Jahr 2020 um 131,10% auf 386.627 Stimmen mehr als verdoppeln. Dies reichte aus, um die bisherigen drei Sitze im Kreistag auf neun Sitze zu verdreifachen. Damit ist die AfD vor jeder anderen Partei nun die zweitstärkste Kraft im Landkreis. Im gesamten Landkreis gelang es von den 423 angetretenen Kandidaten auch nur sechs Kandidaten mehr Stimmen zu erhalten, als der Spitzenkandidat der AfD erhielt und das sind die sechs Erstplatzierten der CSU.
Bei den Stadtratswahlen in Burghausen konnte keine einzige Altpartei hinzugewinnen. Hinzu kommt: die Wähler fliehen regelrecht aus der in Burghausen lange dominierenden SPD. Die Burghausen-SPD wurde von 8 auf 6 Stadtratssitze geschrumpft, also um 22%. Diese zwei von den Altparteien verlorenen Sitze haben neue Kräfte gewinnen können, unter denen sich die AfD verdoppeln konnte. Mit 2804 Stimmen steht der stimmstärkste AfD-Kandidat immerhin auf Platz 10 von 109 in Burghausen angetretenen Kandidaten. Mehr Stimmen erhielten nur drei Kandidaten der CSU, drei Kandidaten der SPD und je einer der BBJ; UWB; Grünen.
Die Verdoppelung der Mandate im Stadtrat zu Altötting von zwei auf vier Sitze und der Neueinzug ins Rathaus von Neuötting mit drei Sitzen runden den Erfolg ab.
Wenn man bei diesem Traumergebnis etwas Negatives suchen will, dann bleibt nur der Umstand, dass es uns nicht gelungen ist, in mehr Gemeinden Listen aufzustellen.
Das werden wir dann in sechs Jahren angehen und genau so weitermachen, wie bisher und die Altparteien immer dort zu Stellungnahmen zwingen, wo sie am liebsten schweigen und wegschauen würden.„


