BRÜSSEL – Nun ist es auch belegt: nicht die Social-Media-Konzerne, sondern die für „Werte und Transparenz“ zuständige Kommissarin der EU-Kommission hat das in einem chinesischen Labor entwickelte Covid-Virus dazu missbraucht, um einen EU-weiten Zensur-Komplex aufzubauen, der bis hin zur Beeinflussung von Wahlen in den EU-Ländern reicht.
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Beeinflussung der Meinung von US-Bürgern: Der Digital Services Act im US-Kongress
Am 2.2. fand um 10:00 Uhr im Bürogebäude 2141 Rayburn House im selben Unterausschuss des Justizausschuss des 119. Kongress des US-Repräsentantenhauses unter dem Titel
Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses veröffentlichte heute einen Zwischenbericht mit dem Titel „ Die Bedrohung durch ausländische Zensur, Teil II: Europas jahrzehntelanger Kampf zur Zensur des globalen Internets und seine Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit von Amerikanern in den Vereinigten Staaten “. Nicht-öffentliche Dokumente großer Technologiekonzerne, die dem Ausschuss auf Vorladung vorgelegt wurden, belegen, dass die Europäische Kommission erfolgreich Druck auf große Social-Media-Plattformen ausübte, ihre globalen Regeln zur Inhaltsmoderation zu ändern und damit die Meinungsfreiheit von Amerikanern im Internet in den Vereinigten Staaten direkt einzuschränken.
In mehr als 100 nicht-öffentlichen Sitzungen seit mindestens 2020 übte die Europäische Kommission – die Exekutive der Europäischen Union – wiederholt Druck auf Plattformen aus, ihre global geltenden Regeln zur Inhaltsmoderation zu ändern, um Inhalte aggressiver zu zensieren und die Meinungsfreiheit von Amerikanern im Internet in den Vereinigten Staaten direkt zu beeinträchtigen.
Als Reaktion auf diese Druckkampagne zensierten große Social-Media-Plattformen wahre Informationen und politische Äußerungen zu einigen der wichtigsten politischen Debatten der jüngeren Geschichte – darunter die COVID-19-Pandemie, Massenmigration und Transgender-Themen – und behaupteten, damit Hassrede und Desinformation zu bekämpfen. Im Dezember 2025 ergriff die Kommission ihre bisher schärfste Zensurmaßnahme und belegte X mit einer Geldbuße in Höhe von fast sechs Prozent seines weltweiten Umsatzes – offensichtlich als Vergeltung für dessen Einsatz für die Meinungsfreiheit weltweit. Die neuen Gesetzes- und Verordnungsvorschläge der Kommission deuten ebenfalls darauf hin, dass sie ihre Bemühungen zur Kontrolle von Online-Äußerungen und zur Regulierung außerhalb der EU-Grenzen weiter verstärkt.
Nichtöffentliche Dokumente, die dem Ausschuss vorgelegt wurden, belegen Folgendes :
- Die Europäische Kommission hat erfolgreich Druck auf Social-Media-Plattformen ausgeübt, um in den Vereinigten Staaten wahre Informationen zu zensieren;
- Die Europäische Kommission plant die Zensur politischer Inhalte in den USA;
- Die Europäische Kommission geht unverhältnismäßig stark gegen konservative Inhalte vor und mischt sich in Wahlen in ganz Europa ein;
- Die von der Europäischen Kommission als „freiwillig“ und „konsensbasiert“ bezeichneten Regulierungsinitiativen sind weder freiwillig noch konsensbasiert.
Die laufenden Initiativen der Europäischen Kommission deuten darauf hin, dass sie weiterhin auf Zensur setzt und ihre Zensurmaßnahmen in andere Länder exportieren will. Der Ausschuss wird seine Untersuchung ausländischer Zensurgesetze, -verordnungen und -urteile fortsetzen und dieser existenziellen Bedrohung eines grundlegenden amerikanischen Rechts – des Rechts auf freie Meinungsäußerung – entgegenwirken.
Lesen Sie den vollständigen Zwischenbericht hier .
Lesen Sie die Anhänge I und II hier . Lesen Sie die Anhänge III und IV hier . Lesen Sie Anhang V, Teil 1 hier . Lesen Sie Anhang V, Teil 2 hier . Lesen Sie die Anhänge VI bis VIII hier .
Das Video hierzu findet sich hier:
Am 3. September fand hierzu der erste Teil statt:
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Beeinflussung der Meinung von EU-Bürgern: Der Digital Services Act wurde dazu missbraucht die Meinungsbildung der Bürger vor Wahlen zu beeinflussen
Weitere Dokumente, also Dokumente, die mit der zuvor beschriebenen Weichenstellung in keinem direkten Zusammenhang stehen, stammen aus Ermittlungen des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses.
Sie betreffen unter anderem die niederländischen Parlamentswahlen 2023 und 2025 und enthalten E-Mails, Sitzungsagenden und interne Bewertungen, die ein klares Muster erkennen lassen:
koordinierter politischen Druck auf Social-Media-Plattformen unmittelbar vor Wahlen.
Treffen mit Plattformen kurz vor dem Urnengang
Vor den Wahlen 2023 in den Niederlanden lud die Europäische Kommission Plattformen wie TikTok zu Gesprächen ein. Offiziell ging es um
„Risikobewertung und Minderung von Desinformation“.
Der nun veröffentlichte Bericht hält jedoch ausdrücklich fest, dass diese Treffen als Forum dienten, um tatsächlich Zensurdruck auszuüben.
Wenn ein Hund einen Wursthaufen bewachen soll
Man hätte es auch ahnen können: kurz vor dieser Wahl in den Niederlanden machte die EU-Kommission ausgerechnet das niederländische Innenministerium zum so bezeichneten „Trusted Flagger“. Damit stattete die EU ausgerechnet jene Regierung mit Sonderrechten gegenüber der Opposition aus, die durch das Volk zur Wahl stand. Zu diesen Sonderrechten gehörte auch das Recht auf Basis des DSA priorisierte Lösch- und Zensuranträge zu stellen.
Der Bericht bezeichnet dies offen als „offensichtlichen Interessenkonflikt“.
Welche Inhalte sollten verschwinden?
Die Dokumente und begleitenden Aussagen machen deutlich, welche Art politischer Rede als problematisch eingestuft wurde. Dazu zählten unter anderem:
- migrationskritische und islamkritische Inhalte
- flüchtlings- und einwanderungskritische Stimmungen
- sogenannte „Anti-LGBTQI“-Inhalte
- „populistische Rhetorik“
- regierungs- und EU-kritische Inhalte
- „Anti-Elite“-Narrative
- politische Satire
- Meme- und Subkultur
Dabei handelt es sich nicht um strafbare Inhalte, sondern um politische Meinungsäußerungen, die einen großen Teil gesellschaftlicher Debatten in Europa abbilden.
Vorbereitung weiterer Eingriffe vor 2025
Auch für die niederländischen Wahlen 2025 dokumentieren die Unterlagen eine systematische Eskalation. Eine offizielle „Roundtable“-Agenda zeigt:
- eine Präsentation der Europäischen Kommission
- Diskussionen über „Priorisierung von Inhalten“
- „frühzeitige Intervention bei schädlichen Inhalten“
- die Frage, welche zusätzlichen strukturellen Maßnahmen vor Wahlen nötig seien
Der Bericht hält fest, dass EU-Kommission und nationale Behörden klar erwarteten, dass Plattformen zusätzliche Zensurschritte vor dem Wahltermin umsetzen.
Eine Plattform verweigerte sich
Auffällig ist, dass nur eine große Plattform nicht kooperierte: X.
Genau diese Plattform sieht sich inzwischen mit DSA-Verfahren, hohen Strafandrohungen und behördlichen Durchsuchungen konfrontiert. Die zeitliche und politische Nähe wirft Fragen auf, ob regulatorische Instrumente hier neutral angewandt oder selektiv eingesetzt werden.
Regulierung oder Wahleinfluss?
Öffentlich wird der Digital Services Act als technisches Instrument gegen Desinformation dargestellt. Die vorliegenden Dokumente zeichnen jedoch ein anderes Bild:
Der DSA erscheint hier als politisches Steuerungswerkzeug, mit dem Informationsflüsse vor Wahlen gezielt beeinflusst wurden.
Wenn Regierungen Zensur-Sonderrechte erhalten, während sie selbst zur Wahl stehen, wird eine rote Linie überschritten. Dann geht es nicht mehr um Sicherheit oder Transparenz, sondern um Machtabsicherung durch Informationskontrolle.
Fazit
Die Unterlagen liefern keinen Beweis für einzelne Löschanordnungen im Detail – aber sie dokumentieren Absicht, Struktur und Erwartung. Das allein ist politisch brisant.
Eine Demokratie lebt vom offenen Streit.
Wenn legale Meinungen als Risiko behandelt und vor Wahlen systematisch unterdrückt werden, verliert der Begriff „Meinungsfreiheit“ seinen realen Gehalt.
Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob der Digital Services Act missbrauchsanfällig ist –
sondern wie oft und mit welchem politischen Ziel er bereits eingesetzt wurde.



